Hinweis: Die Inhalte dieser Webseite dienen der allgemeinen Information. Verbindliche und tagesaktuelle Angaben zu Förderprogrammen und Gesetzgebung erhalten Sie auf energiefranken.ch, beim Bundesamt für Energie und auf der offiziellen Webseite Ihres Kantons.
Ratgeber EFH

Solaranlage für Ihr Einfamilienhaus in der Schweiz

Die optimale Dimensionierung, aktuelle Kosten und maximaler Ertrag: Alles, was Sie über Photovoltaik auf dem Einfamilienhaus wissen müssen.

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Die ideale Solaranlage für Ihr EFH

Ein Einfamilienhaus bietet optimale Voraussetzungen für eine eigene Photovoltaikanlage. Hier erfahren Sie alles zur richtigen Dimensionierung.

Das Einfamilienhaus ist der häufigste Gebäudetyp für Solaranlagen in der Schweiz. Mit einer Dachfläche von 80 bis 150 Quadratmetern bietet ein typisches EFH genügend Platz für eine leistungsstarke PV-Anlage, die den gesamten Strombedarf decken kann. 2026 ist ein besonders günstiger Zeitpunkt: Die Modulpreise sind auf einem historischen Tiefstand, während die Strompreise in der Schweiz weiter steigen.

Optimale Anlagengrösse für ein Einfamilienhaus

Ein durchschnittliches Schweizer Einfamilienhaus verbraucht 4'000 bis 6'000 kWh Strom pro Jahr. Für die optimale Dimensionierung der Solaranlage empfehlen wir folgende Richtwerte:

Haushaltsgrösse Verbrauch Empfohlene Grösse Dachfläche benötigt
2 Personen 3'000 – 4'000 kWh 6 – 8 kWp 30 – 40 m²
4 Personen 4'500 – 6'000 kWh 8 – 12 kWp 40 – 60 m²
4 Personen + Wärmepumpe 8'000 – 12'000 kWh 12 – 15 kWp 60 – 75 m²
4 Personen + WP + E-Auto 10'000 – 15'000 kWh 14 – 20 kWp 70 – 100 m²

Dachausrichtung und Neigung

Die Dachausrichtung beeinflusst den Ertrag Ihrer Solaranlage massgeblich. In der Schweiz liefert eine Südausrichtung mit 25 bis 35 Grad Neigung den höchsten Jahresertrag. Doch auch andere Ausrichtungen sind wirtschaftlich sinnvoll:

  • Süd: 100 Prozent Ertrag – optimal für maximale Produktion
  • Süd-Ost / Süd-West: 90–95 Prozent – hervorragend und sehr wirtschaftlich
  • Ost / West: 80–85 Prozent – bessere Verteilung über den Tag, ideal für hohen Eigenverbrauch
  • Ost-West-Kombination: Produktion von morgens bis abends, optimal für Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto

Kosten und Wirtschaftlichkeit

Über die Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren erwirtschaftet eine 10-kWp-Anlage einen Reingewinn von CHF 25'000 bis CHF 35'000. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 6 bis 10 Prozent auf das investierte Kapital. Zudem steigert eine Solaranlage den Immobilienwert um durchschnittlich 3 bis 5 Prozent.

Eigenverbrauch maximieren

Der Eigenverbrauch ist der wichtigste Hebel für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, spart den vollen Stromtarif von 25 bis 35 Rappen. Folgende Massnahmen steigern Ihren Eigenverbrauch:

  • Batteriespeicher: Erhöht den Eigenverbrauch von 30 auf 60–80 Prozent
  • Wärmepumpe: Nutzt Solarstrom für Heizung und Warmwasser
  • Intelligentes Lastmanagement: Geschirrspüler, Waschmaschine und Tumbler laufen automatisch bei Sonnenschein
  • Warmwasserbereitung: Boiler als thermischer Speicher für überschüssigen Solarstrom

Solar-Komplettpaket für Ihr EFH

Ein Solar-Komplettpaket bietet den einfachsten Weg zur eigenen Solaranlage. Alles aus einer Hand – von der Planung über die Montage bis zur Anmeldung beim Energieversorger und der Förderabwicklung. Sie erhalten eine schlüsselfertige Anlage mit aufeinander abgestimmten Komponenten und einer Gesamtgarantie. Das spart nicht nur Zeit (40–80 Stunden), sondern auch Geld im Vergleich zur Einzelbeschaffung.

Steuerliche Vorteile

FAQ – Solaranlage Einfamilienhaus

Für ein durchschnittliches Schweizer Einfamilienhaus empfehlen wir 8 bis 12 kWp. Das entspricht 20 bis 30 Modulen und benötigt 40 bis 60 Quadratmeter Dachfläche. Bei einer Wärmepumpe oder einem E-Auto sollte die Anlage grösser dimensioniert werden (12–20 kWp).
Eine 10-kWp-Anlage kostet in der Schweiz 2026 zwischen CHF 14'000 und CHF 18'000 brutto. Nach Abzug der Einmalvergütung (CHF 3'400) und mit kantonaler Förderung reduziert sich der Preis auf CHF 9'000 bis CHF 14'600 netto.
Optimal ist eine Südausrichtung mit 25 bis 35 Grad Neigung. Aber auch Süd-Ost, Süd-West oder Ost-West-Ausrichtungen sind wirtschaftlich und liefern 80 bis 95 Prozent des maximalen Ertrags.
In den meisten Schweizer Kantonen genügt für Aufdach-Anlagen eine vereinfachte Baumeldung. Eine vollständige Baubewilligung ist nur bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in speziellen Schutzzonen erforderlich.
Eine 10-kWp-Anlage produziert in der Schweiz jährlich rund 10'000 kWh Strom. Das ist mehr als der Jahresverbrauch eines durchschnittlichen Einfamilienhauses und reicht auch für Wärmepumpe oder E-Auto.

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